merkmale

Folgende vier Elemente prägen das Churermodell:

Zimmer umstellen

Das Schulzimmer wird zur Lernlandschaft mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen. Die Wandtafel ist nicht mehr der dominierende Ort im Schulzimmer. Der Kreis spielt eine zentrale Rolle. Die Schülerinnen und Schüler können den Arbeitsplatz selber wählen. Der Raum wirkt als 3. Pädagoge.

Inputs im Kreis

Jede Lektion wird mit einem Input im Kreis eröffnet. Dieser dauert zwischen 12 - 15 Minuten. In dieser geführten Aktivität liegt der Lead bei der Lehrperson. Hier geschehen Einführungen, Wiederholungen und Vertiefungen. Im Input werden Lernaufgaben vorgestellt, die anschliessend gelöst werden können. Der Input wird kurz gehalten, um Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler und Zeit für die Lernbegleitung und -beratung zu gewinnen.

Arbeit mit Lernaufgaben

Ein bis zwei Lernaufgaben schliessen direkt an den Input an. Für Schülerinnen und Schüler wird mindestens ein Lernangebot mit erweiterten Anforderungen bereitgestellt. Möglicherweise steuert die IF-Lehrperson ein Lernangebot bei, bei dem schwächere Schülerinnen und Schüler das nötige Vorwissen aktualisieren können. Die Lehrperson kennt die Grundanforderungen und macht diese den Schülerinnen und Schülern transparent.

Freie Platzwahl

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, das Lernangebot, den Arbeitsplatz und den/die Lernpartner zu wählen. Ziel ist es, ein gutes Setting zu finden, bei dem gut gelernt werden kann. Die Lehrperson beobachtet und unterstützt die Schülerinnen und Schüler in diesem Prozess. Die Lehrperson kann diesen Prozess aber auch bewusst steuern, wenn dies nötig ist. 

Jeder dieser vier Elemente generiert für sich Wirkungen. Die ersten beiden Elemente geben dem Unterricht eine Struktur. Das dritte Element legt die inhaltliche Auseinandersetzung fest mit dem Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Niveau mit Lernen einsetzen können. Das vierte Element schafft die Rahmenbedingungen, unter denen Lernen stattfindet und generiert überfachliche Kompetenzen. 


Vieles wird in diesem Lernsetting möglich: Das Lernen von- und miteinander, integrative Begabtenförderungen und integrativen bis inklusiven Unterricht.

 

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